Diagnose: Lehrerin/Lehrer – Wenn der Lehrerberuf krank macht

Sie haben sich für einen wunderbaren und wichtigen Beruf entschieden. Sie haben ein umfangreiches Studium absolviert und eine anstrengende und zeitintensive Referendariatszeit hinter sich. Das mag bereits viele Jahre zurückliegen oder noch gar nicht so lange her sein. Sie haben sich bisher immer sehr engagiert und sind motiviert an Ihre Aufgaben heran getreten.  Ihnen ist sehr wohl bewusst, dass Lehrerinnen und Lehrer im Spannungsfeld vielfältiger Interessen stehen. Die Politik setzt die Rahmenbedingungen, die Eltern wollen, dass ihre Kinder optimal gefördert werden, das Schulamt orientiert sich an den Vorgaben des Kultusministeriums (Politik) und die Schülerinnen und Schüler haben eine ganz eigene Sicht der Dinge, wenn es um Schule und Lernen geht. Anerkennung, Respekt, Wertschätzung oder Lob bleiben oftmals aus und immer wieder hören Sie auch noch dumme Sprüche über den Lehrerberuf. Außerhalb der Schule fordert dann auch noch das private Umfeld Kraft und Energie.

„Vierzig Prozent unserer Patienten sind Lehrer“, bestätigt Klaus Buch, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld

Die psychosoziale Belastung der Lehrerinnen und Lehrer wird  immer größer. Zu große Klassen, Migration, Inklusion, Medienkompetenz, neue Lehrpläne, der Umgang mit schwierigen Schülerinnen und Schülern sowie mit schwierigen Eltern, fachfremde Vertretungsstunden, Lehrermangel, ständige Flexibilität, Konflikte mit Vorgesetzten und lange Arbeitszeiten sind an der Tagesordnung. Zusätzlich sehen sich manche Pädagoginnen und Pädagogen einer zunehmenden Gewalt in den Schulen ausgesetzt, die Angst verbreitet und lähmen kann. Diese andauernde psychosoziale Belastung der Lehrerinnen und Lehrer hat große Auswirkungen auf ihre Gesundheit und kann zu Stress und Erschöpfungszuständen führen. Nicht zuletzt deshalb wird die Berufsgruppe der Lehrerinnen und Lehrer im Laufe der Zeit und mit Blick auf die aktuellen Entwicklungszahlen zu einer Risikogruppe für psychische und psychosomatische Krankheiten. Dies schlägt sich langfristig in den Patientenzahlen der psychosomatischen Kliniken nieder.

 

Lehrerproblemen entgegenwirken

Um dieser Problematik zu begegnen, können Betroffene gerne mit mir Kontakt aufnehmen.  Mein integratives Behandlungskonzept hat sich in vielen Fällen bewährt.

Dieses Konzept verbindet die berufsspezifischen und störungsspezifischen Aspekte innerhalb der "Behandlung".  Wir erarbeiten gemeinsam gezielt Strategien für einen anderen Umgang mit Ihren berufsspezifischen Belastungen. So planen Sie  den Ausgleich ihrer Work-Life-Balance, üben Konfliktgespräche mit Vorgesetzten und Eltern, lernen sich besser abzugrenzen oder vertiefen effektive Techniken zur Stressbewältigung. Das Thema Kommunikation mit den vielen verschiedenen Bezugsgruppen wie Schülern, Eltern und Vorgesetzten spielt für viele Lehrerinnen und Lehrer eine große Rolle. Auf Ihren Wunsch üben wir das ganz gezielt. Auch die Auseinandersetzung mit der Frage: „Wie soll es nach der Beratung für mich weitergehen?“, stellt einen Bestandteil der Behandlung dar. 

Termine unter 0941-60489859

 

Sie haben das Gefühl, Sie brauchen etwas anderes?  Mittlerweile haben sich viele Kliniken auf die Berufsgruppe "Lehrer" eingestellt und bieten Krankenhausbehandlung für psychische und psychosomatische Erkrankungen.